Im ersten Spiel auf heimischer Anlage 2009 gab es gegen den USK Muhr ein 2:2 Unentschieden, welche sich aber wie eine Niederlage anfühlte. Aber der Reihe nach:
Mit Siegesambitionen ging der FC Annaberg in die Partie gegen den Tabellennachbarn aus dem Lungau. Nach mühsamen Start übernahmen die Heimischen in Laufe der ersten Halbzeit das Kommando und liessen kaum gegnerische Chancen zu. Ein gefährlicher Schuss aus kurzer Distanz blieb das einzige gefährliche Momentum der Gäste, diesen konnte aber Goalie Andi Pomberger mit etwas Glück und Mühe entschärfen.
In Minute 27 gelang es auch, die Feldüberlegenheit in Zählbares umzumünzen. Nach einem sehenswerten Kopfball durch Ernst Quehenberger, der von der Stange zurückprallte, setzte Ali Schlager in agressiver Weise nach. Sehr zur Freude des zahlreich anwesenden Heimpublikums. Die Führung war dann auch bis zur Pause nicht in Gefahr, man besann sich auf die nachhaltige Fortführung der Tugenden des ersten Durchganges.
Der USK Muhr kam ambitioniert aus der Pause. Es gelang den Heimischen in der Folge aber, den Gästen den frischen Wind aus den Segeln nehmen. Als schliesslich der Muhrer Christian Santner ob eines Torraubes vom Platz flog (Foul am durchgebrochenen Ali Schlager), schien der Widerstand der Gäste gebrochen - zumal Dzenan Cosic aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhen konnte (Min. 64).
Niemand dachte, dass dieser Sieg noch in Gefahr kommen könnte. Die nächsten 20 Minuten änderten auch nichts am Spielverlauf, gelegentliche Offensivbemühungen der Gäste endeten in unserer Defensivereihe. Der ein oder andere Freistoss war meist problemlos durch unseren Keeper zu parieren.
Bis zur Minute 86: Der gefährlichste Angreifer der Gegner, Robert Schiefer, löste sich im Strafraum und platzierte einen Kopfball zum 2:1 ins Tor. Doch damit nicht genug, der besage Spieler nutzte die nun plötzlich auftretende Verunsicherung der Heimelf um abermals durchzubrechen und trocken in der 89. zum Ausgleich einzuschieben.
Dies war schliesslich die letzte Situation des Spieles, der souveräne Spielleiter Gerhard Stöger beendete die Partie nach kurzer Nachspielzeit.
Ein Ergebnis, völlig konträr zum Spielverlauf. Es gilt aber diese Enttäuschung wegzustecken, denn nun folgen die Derbywochen mit Russbach und St. Martin. Hier gilt es wieder fokussiert zu Werke zu gehen, um gegen diese Spitzenteams eventuell überraschen zu können.
Andi Pomberger
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